http://www.effizienterstaat.eu/
 

Preis für Online-Partizipation

Jetzt abstimmen! Für den Publikumspreis beim Preis für Online-Partizipation 2013
Unter www.partizipationspreis.de wird bis zum 30. April der Gewinner des Publikumsawards gewählt.

24 vielversprechende Projekte haben sich für die Teilnahme am Wettbewerb um den Preis für Online-Partizipation 2013 qualifiziert. Erstmals wird in diesem Jahr einen Publikumspreis vergeben. Dazu kann jeder registrierte Nutzer online bis zu drei Projekte auswählen, die ihn am meisten überzeugt haben. Das Partizipationsprojekt, das bis zum 30. April die meisten Stimmen gesammelt hat gewinnt!

Mit dem Preis für Online-Partizipation wird der stetig wachsenden Bedeutung von Beteiligung an gesellschaftlichen und politischen Prozessen Rechnung getragen. Ziel ist es, Partizipation als Instrument und Prinzip in Verwaltung und Politik nachhaltig zu fördern. Der Preis bietet erfolgreichen Projekten aus Bund, Ländern und Kommunen eine breite Öffentlichkeit und trägt so zu einer stärkeren Förderung der Bürgerbeteiligung auf allen Ebenen bei.

Der Preis für Online-Partizipation wird in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen. Bereits im ersten Jahr der Preisausschreibung haben sich zahlreiche Projekte aus Deutschland und der Schweiz beteiligt. Ausgezeichnet wurden 2012 die Gemeinde Wennigsen/Deister für ihr Bürgerbeteiligungsprojekt „Hohes Feld“ und die Stadt Dresden für ihr Projekt „Dresdner Debatte“. Wie bereits im letzten Jahr, wird auch 2013 eine hochkarätig besetzte Jury aus Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft den Preisträger auswählen.

Verliehen wird der Preis für Online-Partizipation im Rahmen des Verwaltungskongress Effizienter Staates, am 16. Mai 2013 um 13:30 Uhr.

Die Mitglieder der Jury 2013 sind:

  • Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB)
  • Prof. Reinhard Riedl, Fachhochschule Bern
  • Dr. Peter Parycek, Zentrumsleiter - Zentrum für E-Governance, Donau-Universität Krems
  • Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement
  • Anke Domscheit-Berg, Government 2.0 Netzwerk
  • Christoph Meineke, Bürgermeister der Gemeinde Wennigsen, Preisträger Preis für Online-Partizipation 2012

Die Bewerberprojekte um den Preis für Online-Partizipation 2013 in der Übersicht

Abstimmen für den Publikumspreis bis 30. April unter www.partizipationspreis.de

 

Träger: Stadtverwaltung Worms
Projekt:
Wussten Sie´s? "Digitales Gedächtnis" der Stadt

Neben Stadtnachrichten, Bürgerservice und Veranstaltungskalender gibt es auf der Homepage der Stadt Worms www.worms.de noch etwas ganz Besonderes zu entdecken: In der Rubrik „Wussten Sie`s“ sind mehr als 75 Anekdoten & Geschichte(n) aus der Stadt zu lesen. Viele der Beiträge wurden von Wormser/innen beigesteuert. Sie handeln von der großen historischen Bedeutung von Worms und seiner Umgebung, aber auch Spannendes, Kurioses und persönliche Erinnerungen gibt es zu lesen. Das "Wissen der Vielen" gibt einen ganz besonderen Einblick in die Geschichte der Stadt Worms und dieser Teil der Geschichte wird von den Wormsern selbst geschrieben, was sonst in keinem Buch zu lesen ist und in keiner wissenschaftlichen Abhandlung so eindrucksvoll anhand persönlicher Erlebnisse Verbindungen zu historischen Ereignissen herstellt.

Homepage: www.worms.de

 

Träger: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Projekt:
Integriertes Energie- & Klimaschutzkonzept BW

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat sich zum Ziel gesetzt die Bürgerinnen und Bürger bei der Entwicklung geeigneter Klimaschutzmaßnahmen und der Realisierung der Energiewende zu beteiligen. Hierzu wurde eine Online-Plattform zur Bewertung und Kommentierung von Maßnahmenvorschlägen eingerichtet. Die enorme Resonanz von 82.205 Bewertungen und 6.742 Kommentare wird als Input in die derzeit stattfindende Live-Diskussion an Runden Tischen fortgesetzt.

Homepage: www.beko.baden-wuerttemberg.de/

 

Träger: Stadt Berlin - Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Projekt:
Berlin wird leiser

Im Rahmen der Erstellung von Lärmaktionsplänen sieht das Bundes-Immissionsschutzgesetz vor eine rechtzeitige und effektive Beteiligung der Öffentlichkeit am Planungsprozess sicher zu stellen. Seitens der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin wurde für diesen Prozess der Öffentlichkeitsbeteiligung das Instrument eines moderierten online-Verfahrens gewählt. Neben der Anforderung die rechtlichen Bestimmungen zu erfüllen, sollten hiermit insbesondere die komplexen Anforderung an die Lärmminderungsplanung kommuniziert und das Wissen der Bürger als lokale Experten hinsichtlich der Lärmbetroffenheit und Maßnahmemöglichkeiten für den Planungsprozess genutzt werden. Dazu wurde diese Fachplanung verständlich, öffentlich und transparent kommuniziert. Zur Beteiligung wurde ein crossmediales Vorgehen mit einer breiten Multiplikatoren-Einbindung gewählt. Die Online-Beteiligung wurde mit ergänzenden Vor-Ort-Veranstaltungen an Lärmbrennpunkten kombiniert. So wurde den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit gegeben, auf Lärmprobleme hinzuweisen, Maßnahmen zur Lärmreduzierung vorzuschlagen und die vorgeschlagenen Maßnahmen zu diskutieren und zu bewerten.

Homepage: www.leises.berlin.de

 

Träger: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Projekt:
Bürgerbeteiligung: geplante Reform des VZR

In der Kommunikation zur geplanten Reform des Flensburger Punktesystems geht das BMVBS einen neuen Weg. Zum ersten Mal gibt es eine Bürgerbeteiligung zu einem Gesetzgebungsvorhaben. Die Online- Bürgerbeteiligung hat deutschlandweit Pilotcharakter. Bürgerinnen und Bürger können von 1.-22. Mai online ihre Meinung äußern: Kritik und Zustimmung zu den geplanten Regelungen, vor allem aber auch Vorschläge. Aufgrund des erfolgreichen Verlaufs mit einer vielfältigen und im Ton angemessenen Debatte, hoher Beteiligung und großem Engagement der Diskutanten, positiver Resonanz auf das Projekt – sowie der Übernahme von Ergebnissen in den Gesetzentwurf des Ministeriums – kann das Projekt Beispiel geben.

 Homepage: www.punkteforum.orca-affairs.de/main/mitreden/index.html

 

Träger: Stadt Ennepetal
Projekt:
Bürgerhaushalt Ennepetal

Der Bürgerhaushalt ist eine Form der Bürgerbeteiligung, bei denen der Bürger aktiv an der Gestaltung des städtischen Haushaltes mitwirken kann. Die Ausgangssituation für die Initiierung des Bürgerhaushaltes 2013 in Ennepetal war die schlechte Haushaltslage der Stadt. Es drohten spürbare Einsparungsmaßnahmen und so erschien es der Verwaltung sinnvoll, die Bürger stärker in die Haushaltsplanung einzubeziehen. Das Ziel des Projekts ist es, dass sich die Bürger einen Überblick über die angestrebten städtischen Sparbemühungen verschaffen und diese gleichzeitig aktiv mitgestalten können. Die technische Umsetzung des Bürgerhaushaltes erfolgte durch den kommunalen IT-Dienstleister Citkomm.

Homepage: www.ennepetal.de/Buergerhaushalt.2123.0.html

 

Behörde: Stadt Wildeshausen
Projekt:
Bürgerhaushalt Wildeshausen

Der Bürgerhaushalt Wildeshausen, der in Zusammenarbeit mit unserem Rechenzentrum, der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg, durchgeführt wird, ist unseres Erachtens bemerkenswert und insofern eine Bewerbung wert, weil sich zum Einen die relative Bürgerbeteiligung im Rahmen des noch jungen (seit Juni 2011) Projektes – etwa verglichen mit der Stadt Köln – sehen lassen kann. Vor allem aber sticht unseres Erachtens dieses Projekt heraus, weil wir die Anzahl der teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger im Zweiten Bürgerhaushalt mit +137 % weit mehr als verdoppeln konnten. Die genauen Daten dazu sind als Anlage beigefügt. Eine Fortsetzung des Beteiligungsverfahrens ist auch in der Zukunft geplant.

Homepage: https://buergerhaushalt-wildeshausen.kdo.de/bueha_view/index.jsf

 

Träger: Land Sachsen-Anhalt, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit Ministerium  der  Finanzen
Projekt:
Finanzdialog Sachsen-Anhalt

Der "Finanzdialog Sachsen-Anhalt" ist eine Dialogplattform des Ministeriums der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt, die im August 2011 ins Leben gerufen wurde. Bürgerinnen und Bürger Sachsen-Anhalts sowie politische Akteure des Landes sind eingeladen, sich hier über Schwerpunkte der Finanzpolitik zu informieren. Sowohl in Nachrichten als auch in Kolumnen von Finanzminister Jens Bullerjahn sowie im Newsletter werden aktuelle Probleme thematisiert. Zu den Schwerpunkten zählen Haushalt, Kommunalfinanzen, Steuern, Schuldenabbau, Investitionsprogramme, Vermögenssteuer, IT, Bauprojekte und demografischer Wandel. Nicht zuletzt bietet die Seite Dialogmöglichkeiten: Alle Vorschläge, Meinungen, Kommentare, Hinweise und Kritiken sind gefragt und werden beantwortet.

Homepage: www.finanzdialog-lsa.de

 

Träger: Stadt Freiburg
Projekt: Freiburger Beteiligungshaushalt 2013/14

Die Stadt Freiburg hat mit dem Beteiligungshaushalt 2013/14 zum dritten Mal den Freiburger Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben, sich online über die Verwendung der städtischen Gelder zu informieren, mitzudiskutieren und den Entscheidungsverlauf des Gemeinderats mitzuverfolgen. Für die Beantwortung von Fragen steht ein städtisches Moderatorenteam zur Verfügung und hält den Kontakt zwischen BürgerInnen, Stadtverwaltung und Gemeinderäten. Welche Vorschläge zu Einsparungen und Mehrausgaben vom Gemeinderat aufgegriffen wurden, ist im Online-Forum einsehbar. Der Beteiligungshaushalt Freiburg verzeichnet aktuell 1.700 NutzerInnen, 990 Kommentare zu 158 Themen und 9.900 Bewertungen.

Homepage: http://beteiligungshaushalt-freiburg.de/drupal/index.php?q=startseite

 

Behörde: Haus der Generationen, Everswinkel
Projekt:
HOT Everswinkel

Das Team des HdG Everswinkel ruft alle Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren auf, sich an der Online Umfrage “Mitmischen -- Deine Meinung zählt!“ zu beteiligen. Im Rahmen des Prozesses der Umstrukturierung des Hauses sind alle interessierten Jugendlichen aufgerufen, ihre Bedarfe und Wünsche über den Fragebogen mitzuteilen. Zur Zeit erhalten alle aus der oben angegebenen Altersgruppe eine Postkarte mit der Internetadresse des Fragebogens.

Homepage: www.hot-everswinkel.de/Umfrage

 

Behörde: Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
Projekt:
Jugendforum Rheinland-Pfalz

„Liken, teilen, was bewegen“: Unter diesem Motto waren von August bis September 2012 alle jungen Menschen in Rheinland-Pfalz aufgerufen, ihre Ideen für die Zukunft des Landes einzubringen. Die Ergebnisse dieser Online-Phase waren Grundlage für eine Jugendkonferenz im September in Mainz. Hier diskutierten die Jugendlichen ihre Visionen und entwarfen konkrete Lösungsvorschläge für aktuelle politische Fragen. Das Ergebnis steht unter dem Titel „Unsere Zukunft bestimmen wir! Jugendmanifest RLP“. Es wurde an die Landesregierung übergeben, die derzeit an Umsetzungsperspektiven der Empfehlungen arbeitet.

Homepage: www.jugendforum.rlp.de

  

Träger: Servicestelle Jugendbeteiligung e. V.
Projekt: Junge Deutsche 2012/13

Die Servicestelle Jugendbeteiligung und DATAJOCKEY: Social Research & Dialogue führen seit September 2012 das Jugendforschungs- und Beteiligungsprojekt "junge Deutsche 2012/13" durch, bei dem 14-34-Jährige zum Leben und Erwachsenwerden in Deutschland befragt und zur Beteiligung befähigt werden. Jugendliche und junge Erwachsene erarbeiten dabei politische Handlungsempfehlungen für bessere Politik und Rahmenbedingungen, von lokal bis national. Das bundesweite Projekt wird durch das Programm JUGEND IN AKTION der Europäischen Union und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen finanziell gefördert. Die Ergebnisse des Projekts fließen im Rahmen des Strukturierten Dialogs in die Entwicklung der europäischen Jugendstrategie ein.

Homepage: http://jungedeutsche.de/

 

Träger: Projektgesellschaft Kiel-Gaarden GmbH c/o Landeshauptstadt Kiel - Stadtteilbüro Ost
Projekt: Umgestaltung des hinteren Tilsiter Platzes in Kiel

Das Stadtteilbüro Ost hat im Rahmen der Umgestaltung des hinteren Tilsiter Platzes in Kiel im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Kiel ein Beteiligungskonzept mit 3 unterschiedlichen Beteiligungsmodellen durchgeführt:1)Präsenzveranstaltung vorwiegend für Erwachsene. 2)Beteiligung für die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen. 3)Digitale Bürgerbeteiligung über einen Zeitraum von 5 Wochen. Teilnahmebedingung war ein PC mit Internetzugang. Ziel des Modells war es, einen Eindruck zu gewinnen, wie sich die Menschen die zukünftige Gestaltung des Platzes vorstellen und zudem mehr Bürger für die Beteiligung zu erreichen als auf dem klassischen Wege der reinen Präsenzveranstaltung.

Homepage: www.kieler-ostufer.de/

 

Träger: Landeshauptstadt München - Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Projekt: München MitDenken

Die Landeshauptstadt München initiierte im Frühjahr 2012 unter dem Titel „München MitDenken“ eine breit angelegte Beteiligung, um die Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzepts „Perspektive München“ mit den Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren. www.muenchen-mitdenken.de wurde mehr als 180.000mal aufgerufen. Mehr als 13.500 Interessierte informierten sich auf den Seiten über die "Perspektive München" und die Diskussion (Zeitraum: 28.2.-11.5.12). Ü̈ber 2.000 Bürgerinnen und Bürger nutzen während des vierwöchigen Online-Dialogs die Chance, sich mit Beiträgen und Kommentaren einzubringen, über 12.000 Bewertungen wurden abgegeben.

Homepage: www.muenchen-mitdenken.de/

 

Träger: Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft, Deutscher Bundestag
Projekt: Online-Beteiligungsplattform: Enquete-Kommission

Erstmals hat der Deutsche Bundestag Bürgerinnen und Bürger zwischen Februar 2011 und Januar 2013 online direkt in die laufende Parlamentsarbeit einbezogen. Die Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestages sammelte auf einer Onlineplattform Ideen, Anregungen und Meinungen zur Zukunft der digitalen Gesellschaft. Die Ergebnisse der Online-Bürgerbeteiligung dokumentierten sie detailliert in ihren Berichten. Zahlreiche Vorschläge wurden für die Berichte übernommen. Selbst einzelne Handlungsempfehlungen für den Gesetzgeber stammen teils wörtlich aus Bürgerbeiträgen. Grundlage für die Beteiligung war der einstimmig beschlossene Einsetzungsantrag der Enquete.

Homepage: https://enquetebeteiligung.de/

 

Träger: Landkreis Lüneburg
Projekt: Schwalbenhaus Lüneburg

Als Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt hat der Landkreis Lüneburg die Aktion ‚Schwalbenfreundliches Haus‘ ins Leben gerufen. Bürgerinnen und Bürger, die einen Schwalbennistplatz an ihrem Haus entdecken, können an der Aktion teilnehmen. Ein Foto des Nistplatzes wird über die Website www.lueneburg.de/schwalbe hochgeladen. Dort können Angaben zur Schwalbenart gemacht sowie Kommentare eingestellt werden. Auf einer Karte können die Teilnehmer den Standort des Nestes markieren. Somit haben auch andere Personen die Möglichkeit, sich über die Schwalbennester in der Region zu informieren. Als Auszeichnung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aktion im Herbst die Plakette "Schwalbenfreunde".

Homepage: www.lueneburg.de/schwalbe

 

Träger: Stadt Minden
Projekt: Quartiersentwicklung Wesertor

Mit einem besonders frühzeitigen und transparenten Beteiligungsverfahren setzt die Stadt Minden Maßstäbe für eine moderne Partizipationskultur, die die Planungs- und politische Kultur in Minden prägen soll. Unter dem Motto "Minden gestalten – gemeinsam Tore öffnen" startete die Stadt Minden, zusammen mit dem Investor, der ECE Projektmanagement GmbH, im Juni 2012 das in dieser Ausprägung bundesweit einmalige Partizipationsverfahren zur Quartiersentwicklung Wesertor mit integriertem Shoppingcenter. Ziel ist es, im Vorfeld politischer Beschlüsse und formeller Planungsverfahren mit Bürgern, Investor, Politik und Verwaltung eine konsensuale Quartierskonzeption zu entwickeln und hierbei die Potenziale des Innenstadtquartiers hervorzuheben.

Homepage: www.minden-gestalten.de/internet/

 

Träger: Stadt Hof
Projekt: Umgestaltung des DR. Wirth-Platzes in Hof

Die Stadt Hof sucht seit knapp drei Jahren intensiv den Dialog mit ihren Bürgern bei vielerlei Fragen des städtischen Handelns. Dabei begreift die Medienstelle der Stadt Hof die sozialen Medien als einen gleichberechtigten Kanal der Beteiligungsmöglichkeiten gegenüber Print, TV, Radio, Bürgersprechstunden, Bürgerversammlungen, etc. Dabei werden nicht – wie bei anderen Städten üblich – nur touristische Dinge publiziert, sondern alle Themen angesprochen. Dies umfasst ein Spektrum von Hundekot bis zum Multimillionenprojekt. Mittlerweile fast 7.000 Fans bei Facebook beteiligen sich an diesem Projekt – weit mehr als bei vergleichbaren Städten. Auch versucht die Stadt die Bürgerbeteiligung bei der Ausgestaltung mancher Projekte immer intensiver zu betreiben.

Nun wird aktuell ein weiteres Beteiligungsprojekt durchgeführt, für das die Online-Partizipation ganz maßgeblich ist: Es geht um die Gestaltung innerstädtischer Räume und Plätze im Rahmen eines sogenannten Kernstadt-Konzeptes.

Homepage: www.hof.de/hof/hof_deu/aktuelles/dr-wirth-platz.html

 

Träger: Stadt Usingen
Projekt: Usingen gestalten

Im Mittelpunkt dieses Beteiligungsprojektes steht die Information des Bürgers. Bei den Diskussionen zu den Themen diskutieren Bürger, Vertreter der kommunalen Politik sowie der Verwaltung auf Augenhöhe. Vorschläge von allen Beteiligten werden eingestellt und erörtert. Die Themen und Anregungen stehen zur Diskussion und Bewertung zur Verfügung. Jeder Beitrag kann durch alle Nutzer positiv bewertet werden. Eine Negativbewertung ist nicht möglich. Lediglich die Zustimmung kann wieder entzogen werden. Bei der Abstimmung ist keine Altersbeschränkung vorgegeben, d.h. Stimmen der Familie mit ihren Kindern ist möglich. Nach ausgiebiger Diskussion eines Themas wird der Beitrag zur Abstimmung gestellt. Erreicht ein Projekt nicht die vorgegebene Rückmeldung, wird der Beitrag ins Archiv verschoben. Die Bürger entscheiden somit selbst, welche Themen interessant und wichtig sind. Die diskutierten Projekte/Themen können nach verschiedenen Kriterien gelistet werden • Alle • meine Ideen • neue Ideen • zuletzt diskutiert •

Homepage: www.usingen-gestalten.de/

 

Träger: Städte Ulm und Neu-Ulm
Projekt: Verkehrsentwicklungsplan Ulm/Neu-Ulm

Mit der Onlinebeteiligung haben die Städte Ulm (Baden-Württemberg) und Neu-Ulm (Bayern) erstmalig ihre Bürgerinnen und Bürger städte- und länderübergreifend an der Fortschreibung ihres gemeinsamen Verkehrsentwicklungsplans beteiligt. Hierbei wurde umfassend über den aktuellen Stand informiert. Die Bürger konnten Anregungen zu den Schwerpunkten ÖPNV, Stadtraum und Mobilität, Strukturierung des Straßennetzes, Radverkehr, Verkehrsmanagement und weiteren Aspekten eingeben und sich direkt mit Vertretern der Städte austauschen. Über 4.300 Personen besuchten die Plattform und verfassten 744 konstruktive Beiträge, die von den Fachgremien in der weiteren Entwicklung einbezogen werden.

Homepage: www.vep-forum.de

 

Träger: Landesbetrieb ForstBW (Forstverwaltung)
Projekt: Waldnaturschutz ForstBW

Um der Verantwortung für seine Wälder und deren natürliche Vielfalt nachzukommen, entwickelt die Forstverwaltung Baden-Württemberg seit 2011 die „Gesamtkonzeption Waldnaturschutz ForstBW“. Mit der Konzeption soll ein umfassendes Instrument für den Naturschutz in den Staatswäldern Baden- Württembergs entstehen, welches auch für den Praktiker vor Ort einen konkreten Leitfaden liefert. Wesentlicher Bestandteil des Projekts ist eine konsultative Einbindung der Öffentlichkeit. Erstmals für den Waldnaturschutz in Deutschland wurde dabei im März 2012 eine bundesweite Online-Beteiligung durchgeführt, bei der sich Interessierte rund um den Waldnaturschutz informieren sowie aktiv einbringen konnten.

Homepage: http://waldnaturschutz-forstbw.de/

 

Träger: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Projekt: WorldWeWant.de

Auf WorldWeWant.de konnten Jugendliche ab 14 Jahren aus Deutschland knapp zwei Monate lang die Frage beantworten, in welcher zukünftigen Welt sie gerne leben möchten. Im Zentrum der Online-Konsultation standen u. a. Fragen zu ökologischer Nachhaltigkeit und globaler sozialer Gerechtigkeit. Die Antworten der Jugendlichen fließen im September 2013 in die Beratungen der UN-Vollversammlung über die neuen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen ein. Die Initiative wird gemeinsam vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und von UNICEF Deutschland getragen. Technisch realisiert und moderiert wurde die Plattform von der ]init[ AG für digitale Kommunikation.

Homepage: https://www.worldwewant.de/home;jsessionid=613C301EBDBFF8EF735494ECE9C51EB9

 

Träger: Stadt Wien - Magistratsabteilung 19 Architektur und Stadtgestaltung
Projekt: Zukunft Schwedenplatz
 

Der Bereich Schwedenplatz-Morzinplatz soll in den nächsten Jahren umgestaltet werden. Unter Beteiligung von BürgerInnen und ExpertInnen entsteht ein Leitbild, das als Basis für die Neugestaltung dienen soll. In einem dreiphasigen Beteiligungsprozess konnten die NutzerInnen des Platzes ihre Meinung zur Neugestaltung online und vor Ort einbringen, die Zwischenergebnisse des Prozesses bewerten und miteinander diskutieren.

Homepage: https://schwedenplatz.wien.gv.at/ppr19/schwedenplatz/

 

Träger: Stadt Göttingen
Projekt: Zukunftsvertrag Göttingen

Das Projekt "Göttingen entscheidet sich!" ist ein Online-Dialog zum Zukunftsvertrag in Göttingen, der in der Zeit vom 17. Februar 2012 bis 16. März 2012, Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geboten hat, sich über Maßnahmenvorschläge des Entschuldungshilfeprogramms zum Haushaltsausgleich zu informieren, diese zu bewerten und zu kommentieren. Darüber hinaus konnten eigene Bürgervorschläge eingebracht werden, die ebenfalls bewertet und kommentiert werden konnten.

Die Ergebnisse des Dialogs wurden vor der Schlussentscheidung zum Entschuldungshilfeprogramm und zum Zukunftsvertrag dem Rat der Stadt vorgelegt.

Homepage: www.zukunftsvertrag.goettingen.de

  

Träger: Stadtverwaltung Velbert
Projekt: Zukunftswerkstatt Strategie Velbert 2020

Zur Überarbeitung des vorhandenen Strategieprogramms haben Verwaltung und Politik verschiedene Maßnahmen erarbeitet, in welche Richtung sich Velbert weiterentwickeln kann. Die Bürger sollen an dem Programm beteiligt werden. Neben einer Veranstaltung im Rathaus am 1.12.2012 konnten die Bürger online vom 21.12.2012 bis 21.01.2013 den bereits vorhandenen Ideen Schulnoten geben und eigene Vorschläge machen.

Homepage: http://www.velbert.de/strategieprogramm.asp

 

Wennigsen und Dresden gewinnen Preis für Online-Partizipation 2012

Quelle: Behörden Spiegel/Dombrowsky: Christoph Mainka, Projektleiter „Hohes Feld“, Karin Meyer, Moderatorin „Hohes Feld“, Christoph Meineke, Bürgermeister von Wennigsen, Steffen Szuggat, Stadtplanungsamt Dresden, Heidi Geiler, Stadtplanungsamt Dresden, R. Uwe Proll, Behörden Spiegel, Maik Farthmann, ]init[ AG, Carsten Köppl, Behörden Spiegel, Dr. Peter Parycek, Jury-Mitglied.

Die Gemeinde Wennigsen/Deister wurde für Ihr Bürgerbeteiligungsprojekt „Hohes Feld“ mit dem Preis für Online-Partizipation ausgezeichnet. Das Projekt setzte sich im Wettbewerb gegen elf weitere, vielversprechende Bewerbungen von Verwaltungsbehörden aus Deutschland und der Schweiz durch. Die Landeshauptstadt Dresden erhielt für Ihr Bürgerbeteiligungsprojekt „Dresdner Debatte“ den Sonderpreis Nachhaltiger Bürgerdialog. Dieser Sonderpreis wurde als zusätzliche Auszeichnung zum Preis für Online-Partizipation geschaffen. Beide Preise wurden von der ]init[ AG für Digitale Kommunikation in Kooperation mit dem Behörden Spiegel gestiftet.

Preis für Online-Partizipation, Nachbericht im Behörden Spiegel vom Mai 2012

In den Begründungen der Jury heißt es:

Wennigsen: Beispielhaft und wegweisend zeichnet sich das Projekt durch seinen hohen Grad an Verbindlichkeit, Transparenz und der Integration der Ergebnisse in den Umsetzungsprozess aus. Beeindruckend ist die gut strukturierte und ausführliche Darstellung und Dokumentation auf der Homepage. Auch die Verknüpfung von Online- und Offline-Partizipation sowie die tatsächlich sehr große Bürgerbeteiligung – besonders von Bürgern im Alter 60+ – sind besonders erwähnenswert.

Dresden: Auf hervorragende Weise vereint das Projekt Beteiligung, Langfristigkeit und Nachhaltigkeit. Der Dialog mit Bürgern der Stadt Dresden geht über Online-Partizipation hinaus und bezieht weitere Instrumente der Offline-Beteiligung erfolgreich mit ein. Die Bandbreite der Beteiligungsmöglichkeiten, die Qualität und Quantität des Marketings und der Kommunikation, zeugen vom großen Engagement der Stadt Dresden, mit seinen Bürgern langfristig und nachhaltig in stetigem Dialog zu bleiben.

Die Mitglieder der Jury sind:

  • Dr. Carl-Christian Buhr, Mitglied des Kabinetts von Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission / Digitale Agenda, Europäische Kommission
  • Annette Denove, Government 2.0 Netzwerk
  • Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB)
  • Prof. Dr. Herbert Kubicek, Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib GmbH)
  • Dr. Peter Parycek, Zentrumsleiter - Zentrum für E-Governance, Donau-Universität Krems
  • Maik Farthmann, ]init[ AG, Mitglied der Geschäftsleitung
  • R. Uwe Proll, Chefredakteur Behörden Spiegel


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