http://www.effizienterstaat.eu/
 

Kongress

Jetzt vormerken: 10. + 11. Mai 2016: Effizienter Staat und Bundeskongress Haushalt und Finanzen


Programmbroschüre Effizienter Staat 2016


Neu! Trendreport „Effizienter Staat“ zum Thema „Smart Government – Regieren und Verwalten in Deutschland im Jahr 2030“:

Was ist Smart Government und welche Handlungserfordernisse ergeben sich daraus für Politik und Verwaltung? Diesen Fragen widmet sich der neue Trendreport der Prognos AG und des Behörden Spiegel, der anlässlich des Kongresses "Effizienter Staat" in Berlin vorgestellt wurde. Smart Government, als intelligent vernetztes Regierungs- und Verwaltungshandeln unter Einsatz digitaler Technologien, hat enorme Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Staat und Bürger interagieren, wie politische Willensbildung und Politikgestaltung funktionieren und wie die öffentliche Verwaltung als Organisation und Arbeitgeber gestaltet sein wird. Der neue Report beleuchtete diese neue Reformidee und gibt zehn Handlungsempfehlungen, um die Potenziale zu nutzen. Den Trendreport 2016 gibt es hier zum kostenfreien Download.

Umfrage zum Trendreport "Effizienter Staat" (Umfrage beendet)

Der Behörden Spiegel und die Prognos AG starten eine Umfrage zum Thema "Smart Government". Die Ergebnisse fließen ein in den Trendreport "Effizienter Staat". Der Report wird exklusiv auf dem Kongress für die digitale Verwaltung, "Effizienter Staat", am 10. / 11. Mai präsentiert.

Mit dem neuen Trendreport "Effizienter Staat" möchten die Prognos AG und der Behörden Spiegel jährlich zum Kongress den Blick auf ein neues, zukunftsgerichtetes Trendthema der öffentlichen Verwaltung lenken. Analog zum Kongressthema wird sich auch der Trendreport 2016 mit "Smart Government" beschäftigen. Mittels dieser Umfrage, Experteninterviews und Best Practices soll eine inhaltliche Einordnung gegeben werden, was sich hinter dem "Buzzword" Smart Government verbirgt.

Mit der jetzt gestarteten Befragung sollen die Einschätzungen der Leser zu den Auswirkungen der Digitalisierung und der intelligenten Vernetzung von Politik und Verwaltung abgefragt werden. Im Rahmen der Leserbefragung werden auch die Auswirkungen der Technologien Cloud, Big Data, Internet der Dinge und Mobile Plattformen auf die Verwaltung und das Regieren untersucht.

Der Trendreport zu Smart Government der Prognos AG und des Behörden Spiegel möchte die Chancen und Herausforderungen von Smart Government darstellen und will helfen, die Diskussion um diese neue Modernisierungsidee in Deutschland anzustoßen.


Next stop: Smart Government
Informationen – Mobile Services – IT-Konsolidierung – Bürgerbeteiligung

Nach der Elektroniizierung (E-Government) und der Öffnung (Open Government) folgt nun die intelligente Vernetzung von Regierungs- und Verwaltungshandeln (Smart Government). Die smarte Akte, sei es nun der Steuerbescheid oder der Asylantrag, füllt sich selbst aus, ist zu jedem Zeitpunkt über sich selbst auskunftsfähig, weist selbstständig auf Unstimmigkeiten hin, indet von selbst den Weg durch die (ebenenübergreifenden) Behörden und versendet notwendige Daten automatisiert an weiterverarbeitende Behörden, wie z.B. Statistikämter. Smart Government ist aber noch weit mehr: Der Deinition des „The Open Government Instituts“ an der Zeppelin Universität Friedrichhafen, folgend, ist Smart Government intelligent vernetztes Regierungs- und Verwaltungshandeln, dass die Möglichkeiten intelligent vernetzter Objekte und cyberphysischer Systeme zur efizienten wie effektiven Erfüllung öffentlicher Aufgaben nutzt. Dies schließt E-Government und Open Government einschließlich Big Data und Open Data mit ein (1). Es nimmt die Vernetzung mit dem Internet der Dinge und Dienste für das Regierungs- und Verwaltungshandeln mit auf und verknüpft es mit den Möglichkeiten von Offenheit, Transparenz und Partizipation. Smart Government ist ein weltweiter Trend, in den USA planen 52 Prozent der Verwaltungs-CIOs Smart Government Projekte (2) umzusetzen. Zu den zehn wichtigsten Technologien für Smart Government zählt Gartner u.a. Mobile Technologien, Cloud, Big Data, Gamiication, Internet der Dinge und Business Process Management (3). Höchste Zeit, sich auch in Deutschland mit den Chancen, Grenzen und Herausforderungen dieses Trends auseinanderzusetzen – der Verwaltungskongress Efizienter Staat will helfen, diesen Diskurs anzustoßen.

(1) siehe hierzu „Smart Government“, unter http://www.government2020.de/blog/?p=1595#more-1595

(2) siehe hierzu Umfrage der NASCIO unter http://www.govtech.com/dc/State-and-Local-IoT-Activity-Heats-Up.html

(3) siehe hierzu „Gartner Identiies the Top 10 Strategic Technology Trends for Smart Government“, unter http://www.gartner.com/newsroom/id/2707617


Open Government Data DACHLI

Die Open Government Data DACHLI-Konferenzreihe kehrt zurück zum Verwaltungsmodernisierungskongress Effizienter Staat. Auf dem Effizienten Staat 2012 wurde der Startschuss für eine engere Kooperation der deutschsprachigen Staaten bei Open Government Data gegeben. Hier wurde auch das „Diskussionspapier zur Open Government Data-Zusammenarbeit in der DACH-Region“ unterzeichnet (siehe dazu: http://www.government2020.de/blog/?p=1147).

Seitdem wechselt die Veranstaltung jährlich zwischen der Schweiz, Österreich und Deutschland. 2016 kehrt die OGD DACHLI, nach 2013, zurück zum Effizienten Staat.


Plattform der Verwaltungsmodernisierer

Der Verwaltungskongress Efizienter Staat liefert seit nunmehr 18 Jahren wichtige Impulse für die Staatsmodernisierung in Deutschland: Vom Neuen Steuerungsmodell, über CIO-Konzept und elektronische Identitäten, bis hin zu Open Government, Partizipation und IT-Konsolidierung. Auf dem Kongress werden Innovationen und Reformkonzepte häuig weit vor ihrer Realisierung diskutiert. Der Efiziente Staat versteht sich als Forum der Vordenker und Agenda-Setting ist ausdrücklich gewünscht! Die Veranstaltung ist ein fester Termin in den Kalendern von Verwaltungsmodernisierern und IT-lern der öffentlichen Verwaltung. Dabei werden internationale Trends aufgegriffen und der Austausch mit den deutschsprachigen Ländern Österreich und der Schweiz vertieft.

Plattform der Haushaltsmodernisierer

Nun bereits im dritten Jahr indet der Bundeskongress Haushalt und Finanzen zeitlich und räumlich parallel zum Verwaltungsmodernisierungskongress Efizienter Staat statt. Damit rücken auch die Themen und die Teilnehmer enger zusammen, denn Konsolidieren und Modernisieren müssen zusammen betrachtet werden. Der Bundeskongress Haushalt und Finanzen eröffnet zukunftsweisende Diskussionen und fördert die Debatte um eine neue, wirkungsorientierte, transparente und nachhaltige Steuerung auf dem Boden immer enger werdender Ressourcen. Vor allem die kommunalen Haushalte bilden dabei einen Schwerpunkt des Kongresses. Aber auch Erfahrungen aus den Nachbarländern der Bundesrepublik, insbesondere der Schweiz und Österreich, werden mit in die Diskussion einbezogen, der Blick auf die EU und die OECD dabei nicht vernachlässigt. Der Bundeskongress Haushalt und Finanzen hat sich in den vergangenen sechs Jahren als Plattform für eine breitangelegte Diskussion von Experten aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft fest etabliert.


Das war der Kongress 2015

5. und 6. Mai 2015, dbb forum berlin

Programm Effizienter Staat

Grenzen überschreiten
Effizienter Staat und Bundeskongress Haushalt und Finanzen tagten in Berlin

Modernisierung und Konsolidierung sind zwei Seiten einer Medaille. Dies wird auch daran deutlich, dass beides teilweise radikal in die Arbeitsorganisation und den Aufbau von Verwaltung eingreift. “Die Menschen hassen Veränderungen”, brachte es Thomas Jarzombek, MdB und internetpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion CDU/CSU in einer Podiumsdiskussion auf den Punkt. Dies dürfte auch für Verwaltungsmitarbeiter nicht ganz falsch sein, denkt man an die derzeit wohl wichtigsten Vorhaben IT-Konsolidierung Bund, Einführung der E-Akte oder auch die zukünftige föderale Zusammenarbeit in der IT.

“Die Konsolidierung der IT-Infrastruktur ist das größte behördenübergreifende Verwaltungsprojekt in dieser Legislaturperiode”, erläuterte Dr. Reinhard Brandl, MdB (CSU) und Mitglied im Haushaltsauschuss. Auch mit der ressortübergreifenden Einführung der E-Akte sind umfassende Änderungen im Arbeitsablauf verbunden. Letztlich geht es auch hier, neben dem Ziel eines effektiveren Verwaltungsablaufs, auch um Effizienz. Neben Appellen an den Menschenverstand und einem ernsthaften und systematischen internen Change Management wird aber vor allem ein intelligentes System aus haushalterischen Anreizen und Sanktionen helfen, den Widerstand einzelner Ressorts und der dort handelnden Personen zu  überwinden. So läuft es in Hessen, Bayern, Hamburg, Bremen. Aber auch in Mecklenburg-Vorpommern, wo der Impuls zur (75-prozentigen) Bündelung der IT-Budgets im IT-Landesbetrieb DVZ vom damaligen Finanzstaatsekretär ausging. Letztlich ist die Message schlicht: Das eine lässt sich nicht ohne das andere erreichen.

IT und Digitalisierung

Auch Digitalisierung lässt sich nicht ohne IT denken. Aber wo und in welcher Form soll die Verwaltung IT und Digitalisierung aufgreifen? Überraschend klar sprachen sich Heike Raab, Innenstaatssekretärin und CIO von Rheinland-Pfalz, und Andreas Statzkowski, Innenstaatssekretär von Berlin und derzeit Vorsitzender des IT-Planungsrates, dafür aus, IT und  Digitalisierung voneinander zu trennen: “Die Digitalisierung der Gesellschaft gehört nicht in den IT-Planungsrat. Wir haben schon genug mit der länderübergreifenden Organisation des E-Governments für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung zu tun”, so Raab. Auch Philipp Müller, Director Public Affairs Central and Eastern Europe bei CSC Deutschland, regte auf dem Effizienten Staat an, das in der Privatwirtschaft langsam Fuß fassende Modell des Chief Digital Officers (CDO) in die Verwaltung zu übertragen. Abseits der alltäglichen Zwänge und Bedürfnisse der IT als laufendes Betriebssystem könnten CDOs an der digitalen Strategie arbeiten. Eine ihrer Aufgaben wäre dann auch, die Einflüsse des “Cloud-Faktors” in die  Verwaltung zu integrieren. “Cloud-Faktor” war das Motto des diesjährigen Effizienten Staates und von Philipp Müller in seiner Rede zum Synonym für die Außerkraftsetzung der bisherigen Grenzen der IT-Organisation von Verwaltung erhoben worden. Grenzüberschreitend waren in diesem Jahr auch die Best-Practice- Beispiele, so kamen Impulse aus Estland, Großbritannien, Aserbaidschan, Schweiz und Österreich.

Carsten Köppl

Nachberichterstattung 2015


Programm zum Kongress

Informationsbroschüre zum Kongress

Der Cloud-Faktor - alles ist vernetzt! Was bereits für Teile der Wirtschaft und für Privatpersonen gilt, trifft für den Staat noch nicht zu. Erst langsam bahnt sich der Vernetzungsgedanke einen Weg in die Modernisierung des Staates – nach wie vor prägen Daten-, Zuständigkeits- und Reforminseln das Bild der Verwaltung. Das Viereck aus Sicherheit, Usability, Kosten und Zuständigkeit verliert seine Tragkraft, sobald eine der Ecken über- und andere unterbetont werden. Auf diese Weise versanden viele E-Government und Digitalisierungs-Initiativen des Staates und entfalten nicht die Potenziale, die in ihnen liegen. Was fehlt ist das Big Picture, das alle hinter einem Ziel vereint. Die Digitalisierung und Vernetzung ist der entscheidende Faktor für tragende politischen Prinzipien und damit der Verfasstheit des demokratischen Staates: kommunale Selbstverwaltung, Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen, Föderalismus, politische Teilhabe und Bürgernähe von Politik und Verwaltung aber auch Wirtschaftswachstum, gerade für den Standort Deutschland im schärfer werdenden globalen Wettbewerb der Zukunft. Vernetzung und Digitalisierung ist für den modernen Staat zugleich Herausforderung und Ausweg, denn die politischen Instrumente der analogen Zeit verlieren ihre Wirksamkeit im digitalen Zeitalter.

Mit dem Motto „Der Cloud-Faktor –  Staatsmodernisierung neu denken! Digitalisierung – E-Verwaltung – Deutschland 4.0“ steht Vernetzung 2015 in neuer Qualität im besonderen Fokus des Verwaltungskongresses „Effizienter Staat“. In der tausendfachen, intelligenten Vernetzung von Verwaltung/Verwaltung, Verwaltung/Wirtschaft und von Verwaltung/ Bürger liegen die Lösungen der großen Fragen und die Sicherung des Wohlstands kommender Generationen.


Effizienter Staat – Jetzt auch bei Facebook

Der Verwaltungskongress Effizienter Staat hat jetzt eine eigene Facebook-Seite. Tagtäglich gibt es hier Neuigkeiten zum Kongress, zu den Themen, Rednern und Partnern. Die Facebook-Seite gibt es hier: www.facebook.com/effizienterstaat einfach auf „gefällt mir“ klicken und auf dem Laufenden bleiben.

Fotonachweis: © Petr Vaclavek/fotolia.com, Dach (Illustration)


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